Symbolischer Spatenstich am Auguste-Viktoria-Klinikum

Am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum in Schöneberg sollen neue Gebäude für OP-Säle, Intensivstation, Bettenstationen, Radiologie und eine Technikzentrale entstehen.
Der symbolische Spatenstich am Freitag, den 22.7.2016 stand für den Auftakt zum Neubau, dessen Fertigstellung sich über viele Jahre erstrecken wird. Begonnen wird mit dem Neubau der Technikzentrale, über die die Wasser- und Wärmeversorgung gesteuert wird.

Angesichts der Bedeutung des Neubaus konnte der Geschäftsführende Direktor Dr. Rolf Syben unter den Gäste den Senator für Finanzen, Dr. Matthias Kollatz-Ahnen und den Gesundheits-Senator, Mario Czaja begrüßen. Ihnen und den anderen Gästen aus dem Klinikum und dem Kiez wurde das Bauprojekt vorgestellt. So gab es nur strahlende Gesichter und auch das Wetter spielte mit; afrikanische Trommeln begleiteten die Feier.

Mario Czaja, Senator für Gesundheit und Soziales: „Die Erweiterung der Kapazitäten für die Intensivmedizin am Standort Auguste-Viktoria-Klinikum bedeutet eine deutliche Stärkung der Notfallversorgung im Südwesten Berlins, vor allem in Schöneberg. Mit der wachsenden Einwohnerzahl muss auch die Notfallversorgung mitwachsen, damit die medizinische Versorgung weiterhin auf höchstem Niveau sichergestellt ist.“

Der erste Bauabschnitt soll voraussichtlich in 2020 fertig gestellt werden. In weiteren Bauabschnitten sollen zusätzliche Funktionsgebäude und auch eine neue Rettungsstelle realisiert werden.

Dr. Andra Grebe, Vorsitzende der Geschäftsführung von Vivantes: „Das Neubauvorhaben am Auguste-Viktoria-Klinikum ist für uns ein Meilenstein in Bezug auf die qualitative Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung der Region. Die Bedeutung des Standortes als Schwerpunktversorger wird mit dieser Maßnahme verdeutlicht: Wir investieren hier in eine bessere Versorgung der Patientinnen und Patienten für die kommenden Jahrzehnte.“

Eröffnet wurde das Auguste-Viktoria-Klinikum 1906 im damals üblichen dezentralen Pavillonstil. Das bringt bei der Versorgung lange Wege mit sich, bietet nun aber den notwendigen Platz für neue Gebäude auf dem Krankenhausgelände.

Dr. Rolf Syben, Geschäftsführender Direktor des Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikums: „Nach den bislang eher behutsamen Sanierungen im Bestand stellen die jetzt geplanten Baumaßnahmen einen echten Sprung in die Moderne mit sehr funktional geplanten Strukturen dar. Das wird unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Arbeit erleichtern und die Unterbringung der Patientinnen und Patienten zeitgemäßer gestalten.“

Zahlen, Daten, Fakten

Das Auguste-Viktoria-Klinikum ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung im Berliner Südwesten mit rund 560 Betten, dazu kommen 100 Betten in der Entwöhnungsklinik. Am Standort arbeiten ca. 230 Ärztinnen und Ärzte und 460 Pflegekräfte. Das traditionsreiche Haus verfügt über das erste und bislang einzige EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung in Berlin-Brandenburg und mit dem Zentrum für Infektiologie und HIV über das größte deutsche Behandlungszentrum für Menschen mit HIV und Aids.

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Fotos: Reiner Freese

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