Ein Wille aus Eisen – Vivantes macht Sport

In unserer Reihe „Vivantes macht Sport“ stellen wir Mitarbeiter vor, die sich auf außergewöhnliche Weise fit halten. Einer von ihnen ist Triathlet Alexander Hannemann.

Eine der größten sportlichen Herausforderungen überhaupt ist der Ironman. Bei dieser Variante des Triathlon müssen Teilnehmer erst 3,86 Kilometer schwimmen, dann 180,2 Kilometer Fahrrad fahren und anschließend 42,195 Kilometer laufen. Alles an einem Tag. Um das durchzuziehen, braucht man – der Name des Wettbewerbs sagt es schon – einen eisernen Willen. Das gilt auch für die Mittelstrecke des Wettbewerbs, den Ironman 70.3. Den hat Vivantes Mitarbeiter Alexander Hannemann schon erfolgreich hinter sich gebracht.

Bis zu neun Stunden Training am Tag

1,86 Meter groß und 82,5 Kilo schwer – der Controller aus dem Personalbereich ist gut durchtrainiert. Dafür tut er auch einiges. Von März bis Oktober sieht ein typischer Tagesablauf des 35-Jährigen so aus: Er fährt 18 Kilometer mit dem Fahrrad zur Arbeit, geht nach Feierabend eine Stunde laufen und anschließend eine Stunde schwimmen. Danach schwingt er sich wieder auf’s Rad, um nach Hause zu fahren.

An den Wochenenden kommt intensives Radfahren hinzu. Auf bis zu 90 Kilometer bringt Hannemann es dann, gefolgt von einem Lauf- und Schwimmtraining. Vor Wettkämpfen geht der Berliner auch ins Trainingslager, wo er bis zu neun Stunden täglich trainiert.

Ohne Ende Kuchen und trotzdem abnehmen

„Meine Familie und meine Freunde finden mein Hobby gut“, sagt der Extremsportler, der vor zwölf Jahren mit der Sportart begann und seit fünf Jahren im Triathlonverein aktiv ist. Seine Kolleginnen hingegen würden sich auch schon mal über ihn ärgern, fügt er hinzu: „In der Trainingszeit muss ich kalorienreich essen. Drei bis fünf Stück Kuchen sind da nichts, trotzdem nehme ich nicht zu, sondern ab. Da werden einige schnell neidisch.“

Teures Hobby, unbezahlbare Erlebnisse

Wer Triathlon ernsthaft betreibt, kommt nicht ganz billig davon. Ein Wettkampfrad kostet zwischen 4.000 und 8.000 Euro, die Startgebühren für größere Wettkämpfe liegen zwischen 400 und 800 Euro, zuzüglich An- und Abreise sowie Übernachtung. Für die Teilnahme an einem Trainingslager fallen rund 80 Euro pro Tag an.

Das sind Alexander Hannemann die eindrucksvollen Erlebnisse, die ihm sein Sport ermöglicht, absolut wert. Gerne erinnert er sich zum Beispiel an die Ironman-70.3-Weltmeisterschaft in Kanada im vergangenen Jahr, für die er sich qualifiziert hatte.

Für die Mittelstrecken-Variante des Ironman über 70,3 Meilen musste der Vivantes Mitarbeiter 1,9 Kilometer schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer laufen. Selbst für sportliche Menschen liegt da die Latte hoch. Genau das gefällt Hannemann: „Ich setze mir gerne ehrgeizige Ziele. Das motiviert mich.“

Warum tue ich mir das bloß an?

Insgesamt fünf Stunden war der Controller in Kanada unterwegs. Für das Hochgefühl, das sich beim Einlauf ins Ziel einstellt, nimmt der Triathlet immer wieder körperliche Qualen in Kauf. Dabei gerate er ab und zu durchaus ins Grübeln, verrät Hannemann: „Auf der Langdistanz und bei Steigungen von über 20 Prozent fragt man sich zwischendurch schon, warum man sich das eigentlich antut. Aber das gehört eben dazu und irgendwann überwiegt dann wieder dieses reine Glücksgefühl.“

Neben kleineren Wettkämpfen, ein- bis zweimal im Monat, hat Alexander Hannemann die großen Ziele für 2015 bereits festgelegt: „Im Juni möchte ich an einem eintägigen 300-Kilometer-Radrennen um den Vätternsee in Schweden teilnehmen und in der Woche darauf an einem 70.3-Ironman in Dänemark. Im August folgt ein weiterer in der Danziger Bucht in Polen.“

Sind Sie Vivantes Mitarbeiter und betreiben auch eine interessante Sportart über die wir berichten dürfen? Dann schreiben Sie uns gern eine Nachricht

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