Kochen verbindet

Seit 1. Juni läuft am Vivantes Institut für berufliche Bildung im Gesundheitswesen und an der Gesundheitsakademie der Charite der zweite „SpraBo“-Kurs (Sprachkompetenz und Berufsorientierung für Geflüchtete).

Die rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen dort unsere Landessprache und den Alltag in Gesundheitsberufen kennen – zum Beispiel auch den in einer diätetischen Küche.
Im Rahmen einer solchen Lehrstunde mit Diätassistentin und Medizinpädagogin Aileen Klimach und SpraBo-Projektleiter Dr. Hagen Tuschke am 9. August konnten die Kursteilnehmer auch ihre landeseigenen Rezepte kochen.

In der Lehrstunde schnipselten, rührten, brutzelten und kneteten sie ihre Gerichte. Jeder stellte dann sein Gericht vor, bevor man zum gemeinsamen Essen überging, das den Geschmack der ehemaligen Heimat beeindruckend näher brachte.

„Es war spürbar, dass Kochen eine Urkompetenz ist. Wir erlebten, wie unsere „SpraBo-Köche“ dadurch an die eigene Heimat erinnert wurden und ihre kulinarische Kreativität mit den anderen teilten. Ich witzelte schon, dass wir nach der Pflegeausbildung ein Restaurant aufmachen sollten!“, so SpraBo-Projektleiter Dr. Hagen Tuschke begeistert.

SpraBo ist ein Qualifizierungsprojekt für Geflüchtete, das vom
IQ Landesnetzwerk Berlin initiiert wurde. Ziel ist es, ihnen einen besseren Zugang zum Arbeitsmarkt zu verschaffen. Partner für die praktische Umsetzung des Pilotprojektes sind Vivantes und die Charité.

Fotos: Werner Popp

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